Hortense von Gelmini (*1947 in Bozen/Südtirol) ist eine universal begabte Dirigentin, Malerin und Schriftstellerin.

 

Seit frühester Jugend begreift sie sich als theologisch-philosophische Denkerin und schreibt Gedichte, Essays und aphoristische Gedanken.


Im Alter von 14 Jahren wird sie auf Grund ihrer außergewöhnlichen frühen Klavierkompositionen an der Staatlichen Hochschule für Musik  in Freiburg i. Brsg. immatrikuliert.  Sie studiert Dirigieren bei Francis Travis, Komposition, Klavier bei Carl Seemann sowie Cello, Trompete und Klarinette.

 

1970 gründet sie das Kammerorchester „Orchestra Gelmini“. Mit ihm konzertiert sie in deutschen Musikmetropolen und nimmt mit der Pianistin Fany Solter ihre erste Schallplatte auf.

 

1971 Hortense von Gelmini beginnt, auch Gedichte zu schreiben.

 

Aufgrund hervorragender Kritiken wird sie unter anderem wiederholt als Gastdirigentin der Nürnberger Symphoniker, der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, des "Collegium musicum Aschaffenburg" und der Hofer Symphoniker eingeladen.

 

Die  Presse feiert Hortense von Gelmini - im In- und Ausland - als einzige deutsche Orchesterdirigentin von Format. Auch Fernsehen und Rundfunk laden sie ein.

 

1976 wendet sich Hortense von Gelmini parallel auch der Malerei zu. Sie schafft in rascher Folge Gemälde-zyklen zu geistlichen und phänomenologischen Themen. Es folgen nicht-kommerzielle Einzelausstellungen in Museen. Laudator ist Otto Gillen.

 

1978 veranstaltet die Erzdiözese Freiburg eine Einzelausstellung der Gemälde Hortense von Gelminis im Historischen Kaufhaus Freiburg zum 85. Deutschen Katholikentag.

 

1979 wird ihre Mehrfachbegabung im Buch "Musik und Malerei" von Franzsepp Würtenberger hervorgehoben.

 

1979/80 Hortense von Gelmini - inzwischen verheiratet und Mutter eines Sohnes - dirigiert als erste Frau im Großen Festspielhaus Salzburg das Mozarteum Orchester und eine Rundfunkproduktion des Sinfonieorchesters des Südwestfunks.

 

1981 erscheint ihr erstes Buch „Einblicke“, eine bebilderte Sammlung von Essays und Gedichten, das mit dem AWMM Buchpreis ausgezeichnet wurde, wie vorher ihre Essays im Verlag Glock und Lutz. Daraus liest sie im In- und Ausland, begleitet von Ausstellungen ihrer Bilder und ihrer Musik.

 

Bilder von Hortense von Gelmini werden regelmäßig z.B. in Zeitungen wie der "Tagespost", "Meditation" (von Ursula von Mangoldt) und "Theologisches" abgedruckt

 

1985 in den nächsten 20 Jahren erstellt Hortense von Gelmini in einer neuen Formensprache drehbare Altarretabeln und widmet sich der künstlerischen Gestaltung von Kirchen und Kapellen. Altarbilder von ihr stehen u.a. in der Kapelle von Burg Meersburg, der Friedhofskapelle Kirchzarten. 

 

1985 wird in USA ein ausführliches Interview mit Hortense von Gelmini in dem Buch "how outstanding women worldwide balance home and career" veröffentlicht.

 

1990-1993 wird Hortense von Gelmini die künstlerische Gesamtverantwortung für den Neubau der Pfarrkirche St. Michael Rheinfelden-Karsau übertragen, deren Altarretabel und Kreuzweg ebenfalls von ihr stammen.

 

1994 wird in Freiburg die Stiftung „Libertas per Veritatem“ ins Leben gerufen, deren Stiftungszweck es ist, durch das Werk Hortense von Gelmini einen Beitrag zur Erhaltung der christlichen Grundwerte in der Öffentlichkeit zu leisten, deren Beirat sie bis 2004 persönlich leitet. In ihrer Galerie "Kunstsammlung Hortense von Gelmini" finden zahlreiche Einzelausstellungen, Vorträge und Dichterlesungen statt.

 

1999 erscheinen ihre bis dahin entstandenen Gedichte als Gesamtausgabe unter dem Titel „Augenblicke christlicher Besinnung“ im Czernik-Verlag "Edition L".

 

2000 wird in Carlsbad/USA bei einem "Bruckner-Marathon" die von Hortense von Gelmini 1975 aufgenommene Schallplattenaufnahme der "Nullten Symphonie" von Anton Bruckner als weltbeste Aufnahme ausgezeichnet.

 

2001 beginnt Hortense von Gelmini mit der Herstellung von  Computergrafiken und Atelier-Kunstdrucken.

 

2002 gründet Hortense von Gelmini zur Unterstützung der gemeinnützigen Arbeit den LPV-Verlag Hortense von Gelmini. Dort veröffentlicht sie u.a. ihre wichtigsten geistlichen Gemäldezyklen in Leporelloform mit begleitenden Texten von Johannes Holdt, Leo Scheffzcyk, Karl Braun, Johannes Stöhr, Franziskus Eisenbach, Pachomius Pemsl, Andreas Laun und ihr selbst unter dem Titel „Die Kunst, Gott zu loben“. Unter dem gleichen Titel entsteht ein Film-Portrait und eine Multimedia-CD in sechs Weltsprachen.

 

2007 wird Hortense von Gelmini durch Erzbischof Robert Zollitsch der Europäische Kulturpreis für christliche Kunst Pro Europa überreicht. Aus diesem Anlass veröffentlicht die Kulturstiftung Libertas per Veritatem  das autobiografische / biografische Buch "Hortense von Gelmini - Leben und Werk" mit einem Geleitwort des Erzbischofs.

 

2009 vertont Hans Josef Winkler ihren Gemälde-Zyklus "Gehirnmusik in memoriam Anton Bruckner" in "sieben Fühlstücken"

 

2011 gründet Hortense von Gelmini einen landwirtschaftlichen Betrieb und übergibt ihn 2013 an ihren Sohn.

 

2017, zu ihrem 70. Geburtstag, wird ihr Schaffen u.a. durch Ministerpräsident Winfried Kretschmann

und Erzbischof Dr. Stephan Burger gewürdigt.

 

2018 veröffentlicht Hortense von Gelmini eine Gesamtausgabe  "Verharr nicht im Dunkel" ihrer Dichtungen, gestaltet mit Federzeichnungen aus ihrer Hand.

 

2021  veröffentlicht sie im Internet ihre Aphorismen-Sammlung  "beflügelnde Denkweiten - aphoristische Ausdrücklichkeiten"

 

 

 

 

Herzliche Einladung:

 

Besuchen Sie auch das Archiv der Stiftung Libertas per Veritatem, welche insbesondere das Echo auf das Wirken von Hortense von Gelmini öffentlich zugänglich macht.